‘what happens if?’ Dies ist meine Ausgangsfrage die jedem kreativen Prozess voran tritt und folgt. Die Hinterfragung meiner festgefahrenen Ideen, Grund und Ursache Relationen in Musik, Performance, Theater oder Persönlichkeiten ist der rote Faden meines Schaffens. In Multimedialer und Publikumsinteraktiver Performance suche ich nach Aktion und Reaktion und der neu-definierung des Komponist-Performer-Publikum Trajekts.

In meinem derzeitigen audio-visuellem Soloprogramm “me, and foremost, you” arbeite ich stark mit dem Zusammenhang zwischen der Stimme (dem menschlichsten Instrument), Blockflöten (in Renaissance als meist human neben der Stimme angesehen) und analogen sowie digitalen Prozessen in Ton und Bild (am inhumansten?).